Gemeinsame Infoveranstaltung von IPW und IGBCE

Forderung nach „Brückenstrom“ zur Standortsicherung Deutschland

Mehr als 300 Mitarbeitende aus dem Industriepark Walsrode waren dem Aufruf von IGBCE und Geschäftsführungen zu einer Infoveranstaltung zum Thema Brückenstrom gefolgt. Foto: © Nicole Oswald | IFF
Dem Aufruf zur politischen Mittagspause sind mehr als 300 Mitarbeitende aus dem Industriepark Walsrode gefolgt. Foto: © Nicole Oswald | IFF

Pressemeldung IFF
BOMLITZ – 06. November 2023 –
Zu einer politischen Mittagspause waren rund 300 Mitarbeitende aus dem Industriepark Walsrode dem Aufruf ihrer Betriebsräte und Geschäftsführungen zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit der IGBCE zum Thema Brückenstrom gefolgt. Die Kulisse bildete die sogenannte „Alte Verwaltung“, das ehrwürdige und imposante, gut 100 Jahre alte Verwaltungsgebäude des Industrieparks Walsrode und Sitz der Geschäftsführung der IFF.

In seiner Eröffnungsrede unterstrich Industrieparkleiter Alf Wilkens noch einmal, dass die Sozialpartnerschaft der Arbeitgeber der Chemischen Industrie und IGBCE mehr sei, als die Verhandlung um Entgelt - nämlich die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen und die Innovationskraft, um neue und zukunftsweisende Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dafür stünden Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeden Tag ein und dieser Schulterschluss werde mit der heutigen Veranstaltung eindrucksvoll demonstriert. Zur Sicherung des Industriestandorts Deutschland müsse jetzt gehandelt werden- schnell und konsequent – so lange, bis das Energieangebot aus erneuerbaren Energien in Deutschland ausreichend und zuverlässig ausgebaut sei. Diesem Appell schloss sich auch Tom Wetzel an, Geschäftsführer der Wipak GmbH aus dem Industriepark Walsrode. Für Wettbewerbsfähigkeit brauche man Planungssicherheit. Die Rahmenbedingungen müsse die Politik jetzt schaffen- und zwar schnell.
Michael Linnartz , Bezirksleiter IGBCE Hannover, wurde in seinem Statement zum Brückenstrompreis noch deutlicher: „Für die energieintensive Industrie ist es fünf nach zwölf. Ohne zeitlich befristeten Brücken-Strompreis ist die deutsche Industrie auf den Weltmärkten nicht konkurrenzfähig. Es droht der Verlust von Standorten, Know How und hochwertigen Arbeitsplätzen. Die einzigartigen Wertschöpfungsketten drohen zu reißen. Für die IGBCE ist klar: Wir brauchen den Brücken Strompreis. Jetzt!“.

Nach den Statements von Geschäftsführungen, IGBCE, den Betriebsräten und einem vorgelesenen Grußwort von Lars Klingbeil hatte die Industrieparkleitung alle Teilnehmer*Innen zu Würstchen und Getränken eingeladen.

Der Betriebsratvorsitzende der IFF, Ralf Petersen, betonte in seiner Ansprache, dass eine Förderung des Strompreises über einen Brückenpreis durchaus mit einem Standortbekenntnis der geförderten Unternehmen zum Standort Deutschland verbunden werden sollte. Der Strompreis dürfe bei den kommenden Tarifverhandlungen kein Verhandlungsargument seitens der Arbeitgeber mehr sein.

Mehr als 300 Mitarbeitende aus dem Industriepark Walsrode waren dem Aufruf von IGBCE und Geschäftsführungen zu einer Infoveranstaltung zum Thema Brückenstrom gefolgt. Auch Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring und Michael Krohn, Wirtschaftsförderung Deltaland, waren zur Unterstützung anwesend.

Über den Industriepark Walsrode
Vom Industriepark Walsrode aus betreiben fünf global agierende Unternehmen der Chemischen und der Kunststoffverarbeitenden Industrie und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen ihre Geschäfte. Mit rund 1500 Mitarbeitern ist der Industriepark Walsrode einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in der Region. Seit 01. Februar 2021 gehört der Industriepark Walsrode zu IFF (International Flavors & Fragrances Inc.) mit Sitz in New York.

Über IFF
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