
Landkreis Heidekreis treibt wirtschaftliche Transformation voran
Mit der Übergabe des Förderbescheids durch die Niedersächsische Ministerin für Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung Melanie Walter an Landrat Jens Grote fällt am 8. Juli 2026 der offizielle Startschuss für das Transformationsprojekt TRENDS HK2030 - Transformationsmanagement Wirtschaftsregion Heidekreis. Auftraggeber des Projekts ist der Landkreis Heidekreis, der im Rahmen der Landes-Initiative „Zukunftsregion HeiDefiniton“ beim Land Niedersachsen Fördermittel in der Höhe von 1,1 Mio Euro eingeworben hat. Auf Basis einer europaweiten Dienstleistungs-Ausschreibung wurde mit der Umsetzung die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deltaland beauftragt, die nun gemeinsam mit der Kommunalen Heide-Dienstleistungsgesellschaft (KHD) als Trägerin der Energieagentur Heidekreis und in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Heidekreis für drei Jahre in der Region bei der Weiterentwicklung verschiedener Zukunftsthemen aktiv wird. Hierfür steht am Standort Bad Fallingbostel in den Geschäftsräumen von Deltaland und KHD/Energieagentur mit dem Büro „Transformation Heidekreis" ab sofort eine zentrale Kontakt- und Anlaufstelle zur Verfügung, die in den kommenden Tagen noch detailliert vorgestellt wird.
Themen mit Zukunftsrelevanz
Der Landkreis Heidekreis hat für das Projekt TRENDS HK2030 mehrere Themenfelder identifiziert, die zum Gelingen der wirtschaftlichen Transformation von zentraler Bedeutung sind. Im Einzelnen handelt es sich um sechs Handlungsfelder, die im Dialog mit Unternehmen, Kommunen und regionalen Akteuren bis Mitte 2029 in sechs entsprechenden Teilprojekten bearbeitet werden:
Zielrichtung: ein erfolgreicher Transformationspfad
Der Landkreis verfolgt das Ziel, dass die Region nach Abschluss der Projektarbeiten rückblickend aus dem Jahr 2030 einen spürbaren Schritt auf dem Transformationspfad vorangekommen sein wird, mit direkten positiven Effekten auf die regionale CO2-Einsparungsbilanz, das Nachhaltigkeitsniveau sowie die Diversifizierung und Resilienz am Wirtschaftsstandort. Nicht zuletzt wird auch die Beförderung innovativer Neuansiedlungen in der Region angestrebt.